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Presse über
Hans Donat
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Autorenporträt 2005
Hans Donat
Techniker, Tüftler und Tester
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Hans Donat wurde
1938 in der Tschechoslowakei geboren und ist in Österreich
aufgewachsen. Nach dem Abitur studierte er Maschinenbau und
Physik. Schon früh interessierte er sich für alles,
was auf dem Wasser schwimmt, und so ließ sich Donat
nach dem Examen sechs Jahre lang den Wind der christlichen
Seefahrt um die Ohren wehen. Dabei entdeckte er auch seine
Begabung zum Schreiben. Wieder an Land, arbeitete er als Redakteur
und Tester für diverse Wassersportpublikationen, später
nur noch als Vertragsautor für YACHT und BOOTE. Mittlerweile
hat Hans Donat 13 Fachbücher geschrieben und jahrelang
den "Bootsmarkt" herausgegeben. Privat konstruiert
und baut sich "Vielarbeiter" Donat seine Boote selbst
- bisher ein rundes Dutzend - und segelt, teilweise allein,
teilweise mit Crew und Familie weite Strecken, so 1985, 95
und 05 in
die Karibik. Nachdem er 2001 Rentner wurde, besuchte er die
Heilpraktikerschule Hamburg, bestand vor der Prüfungskommission
und behandelt seither in seiner Praxis für Naturheilkunde
seine Patienten. Hans Donat möchte versuchen, die Dinge
hinter den Dingen zu sehen: "Es gibt so viele Wunder
auf der Erde - wir müssen sie nur sehen wollen."
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Yacht
23/70
Horst Stern über Hans Donat
Hans
Donat, 32, mit der Ausbildung eines Maschinenbau-Ingenieurs,
mit der ebenso exakt wie anschaulich geführten Zeichenfeder
und mit dem Händedruck einer Großschot bei 7 Beaufort,
Hans Donat also führt hinter seinem Namen im Impressum
der YACHT das lapidare Wort "Seemannschaft".
Es steht ihm wohl auch zu. Er schätzt die Seemeilen,
die er in sechs Jahren Berufsseefahrt hinter sich brachte,
auf 250000. "Jede Menge Westindien und Südamerika",
sagt er, "Obstdampfer Nordafrika, Erzfahrt bei Niarchos
nach Chile, Japan, Kanada. Frischfischfahrt Grönland
und Labradorsee. Kümo Skandinavien, Finnland, England.
. . . .". Seit sechs Jahren an Land, testete und fuhr
er etwa 250 Schlauch- und Motorboote, mehr als 100 Segelyachten.
Er war Jahre lang gewichtiger Vorschoter bei Uwe Mares im
Starboot, wühlte sich durch 25 Ausstellungen, absolvierte
eine Tauchausbildung und schließt in diesen Tagen den
dritten Band von KLASINGs BOOTSMARKT ab, das weithin einzige
annähernd komplette Nachschlagewerk einer schier ausufernden
Branche. Ab Dezember finden Sie ihn wieder in der YACHT: mit
den verstärkten Rubriken BORDBUCH (das weggeht wie die
berühmten warmen Semmeln), SCHIFFER und SCHIFF und etlichen
anderen Themen aus der praktischen Seemannschaft.
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REGATTA
1984 – Magazin für Taktik und Technik des Regattasegelns
So wird’s gemacht
Hans Donat gilt als einer der profiliertesten Tester von Motor-
und Segelbooten. Aber
auch als Autor der Zeitschriften YACHT und boote hat der gelernte
Maschinenbauingenieur sich
einen Namen gemacht. Außerdem veröffentlichte er
im Verlag Delius Klasing eine Reihe von Büchern zum Thema
Aus- und Weiterbau von Bootsrümpfen.
Hans Donat, der sich seit mehr als 20 Jahren mit dem Selbstbau,
Ausbau und der Reparatur von Booten beschäftigt, hat
sich vor einem Jahr ein "schnelles Wrack", wie er
sagt, gekauft, einen Dreivierteltonner, den die belgischen
Streitkräfte zuvor in Regatten quer durch die Biscaya
und rund um England erfolgreich durchs Ziel und zu schanden
gefahren hatten. Trotz weich- gefahrenen Rumpfes und Dut-
zenden von Löchern an allen Ecken und Enden wurde die
Kiste nicht „Wrack", sondern „Inspiration"
getauft und in tief greifenden Operationen in einen neuwertigen
Zustand versetzt. Die Erfahrungen mit diesem Wrack sind aktueller
Anlass für die Reparatur-, Bau- und Pflegeserie in regatta.
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Bergedorfer
Zeitung 10/5/85
Mit der „Inspiration“ nach Florida
KIRCHWERDER (ve). Drei Jahre Arbeit stecken in dem ehemaligen
Wrack: Unter dem Namen »Inspiration« wird das
Segelboot jetzt über den Atlantik fahren. Auf seinem
Grundstück am Kirchwerder Hausdeich an der Gose-EIbe
hat der Fachjournalist Hans Donat das Schiff aufgemöbelt.
In diesen Tagen wird das Zehn-Meter-Boot mit dem Kran auf
der Grube-Werft im Oortkaten-Hafen zu Wasser gelassen.
Viel hat sich Hans Donat vorgenommen: Er will zunächst
über Skagen (der Mast wird unterhalb der Elbbrücken
gesetzt) nach Fehmarn segeln. Von dort soll die Reise in drei
Etappen mit zum Teil wechselnder Crew in einem Vier-Wochen-Turn
über Brest und Lissabon zu den Kanarischen Inseln nach
Las Palmas gehen.
Dort geht die "Inspiration“ bis zum November vor
Anker. Dann startet Hans Donat mit erfahrenen Seglern aus
Bergedorf zu einer Atlantiküberquerung nach Westindien
und anschließend gen Norden nach Florida. Dort soll
das Schiff verkauft werden.
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Yacht
20/93
Leute vom Fach
Als
Hans Donat (55), langjähriger Mitarbeiter der YACHT,
Fachbuch-Autor und Chefredakteur des jährlich erscheinenden
"Klasings Bootsmarkt International", anlässlich
der 25. Ausgabe des Bootsmarktes zurückdachte, merkte
er schnell, dass es zwei weitere Gründe gab, um zu feiern.
So ist der examinierte Maschinenbau-Ingenieur, der sich vor
der Arbeit am Schreibtisch sechs Jahre lang den Wind der christlichen
Seefahrt um die Ohren hatte wehen lassen, seit 25 Jahren beim
Delius Klasing Verlag und hat in diesem Jahr sein 25. Fachbuch
geschrieben. In seiner Freizeit konstruiert und baut er übrigens
Segelboote für sich - bisher ein rundes Dutzend.
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yachting24.com
/10/2001
Hans Donat
auf neuem Kurs....
..... seit
fast 40 Jahren widmet er seine ganze Kraft dem Yachtsport.
Als Praktiker konzipiert er seine Bücher mit kritischem
Verstand und setzt sich mit dem Wohl und Wehe des Skippers
auseinander.
Von 1969 bis 2000 war er Chefredakteur von Europas größtem
Wassersportkatalog BOOTSMARKT. Er schrieb als Tester und Vertragsautor
der beiden führenden Zeitschriften YACHT und BOOTE viele
hundert Seiten über technisch-seemännische Themen.
Jetzt hat er YACHTING24.com im Internet zum Start verholfen
und obwohl er Bootsbücher weiter schreibt, will er sich
in Zukunft mehr als Heilpraktiker, mit seinem Hobby –
der Naturheilkunde – beschäftigen.
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Bille-Rundschau,
Dezember 2003
„Leute von Heute“
Lustig
ist das Seemannsleben: Bei Windstärke 10 war es, als
eine Bö das Großsegel der "Inspiration"
zerfetzte und Hans Donat einen Nothafen anlaufen musste. Als
in der Hölle der Biscaya das Großsegel zum zweiten
Mal riss, schien der geplante Törn per Segelyacht nach
Florida schon zu Ende.
Das war 1985. Damals hatte unser Käpt'n auf seinem Grundstück
an der Gose EIbe ein Wrack in eine seetüchtige Segelyacht
verwandelt, diese aufgetakelt und war dann von Fehmarn aus
"rund Skagen" gen Westen gesteuert.
Ein versponnener Abenteurer war er aber schon damals nicht.
Im Gegenteil: Über 30 Jahre lang leitete er als Chefredakteur
Europas größten Wassersportkatalog " Bootsmarkt".
Als Tester und Vertragsautor für die Fachzeitschriften"
Yacht" und "Boote" begeisterte er bis zu seiner
Rente unzählige Wassersportler. Noch beeindruckender:
Seine mehr als 25 Fachbücher ("Signaltafeln für
die Berufs- und Sportschiffart“, "Schiffe aus zweiter
Hand", "Yacht-Bordbuch") in einer Gesamt- Auflage
von über einer Million gelten geradezu als Pflichtlektüre
für jeden Skipper.
Geboren wurde er in einer Gegend, in der 1938 fast Bürgerkrieg
herrschte. Nationalistische Tschechen .und von Hitlers Kumpan
Henlein aufgehetzte Sudetendeutsche lieferten sich blutige
Scharmützel. Er erzählt von seinem Vater, einem
angesehenen Richter, der Volksschule in Rumburg im damaligen
Sudetenland und der Verschleppung 1945 Richtung Sibirien.
Von grauenhaften Erinnerungen an verstümmelte Frauen
und an den Tag, als seine Mutter von Tieffliegern beschossen
wurde.
In Polen gelang es der Mutter, mit dem kleinen Hans und seiner
Schwester zu türmen - zurück in die alte Heimat,
wo sie sich auf einem Heuboden versteckten, bis sie schließlich
eine Aufenthaltsgenehmigung bekamen, über Freunde des
Vaters. Der war in Italien in Kriegsgefangenschaft geraten,
hatte darin als früherer Bürger der österreichisch-ungarischen
Monarchie , in Graz einen Antrag auf Familienzusammenführung
gestellt.
Mit Erfolg. 1949 wurde Hans Donat Osterreicher. Sein Traum
damals: "Ich wollte Ingenieur werden, fliegen, Vielleicht
bei der Luftwaffe. Aber die wollten mich nicht".
So kam er, 22jährig nach Hamburg zu „Blohm &
Voss“. Als Dampfturbinen-Ingenieur. Am Bismarckdenkmal
am Hafen sagte er sich eines Tages: "Es ist doch ein
Jammer, tagaus tagein im Büro herumzusitzen". Also
ging zur damaligen Heuerstelle neben dem Hotel "Hafen
Hamburg" und bewarb sich als "Ing. Assi" -
als Assistent für die Schiffsingenieure an Bord der großen
Pötte. Nur für ein Jahr - aus dem dann doch "fast
sieben Jahre wurden.
Wo er überall die Meere gekreuzt hat? „Eigentlich
überall, es fehlt nur noch Indien und die Südsee“
sagt er mit einem wehmütigen Blick. Irgendwann war er
Alleinmaschinist auf einem "Kümo", einem "Küstenmotorschiff',
bevor er in Hamburg abmusterte. Dann kam der Tag, als auf
der Suche nach einer neuen Heuer auch beim Chefredakteur"
der Wassersportzeitung "Kommodore" ("gibts
seit 30 Jahren nicht mehr") in Bergedorf Rat suchte –
und anschließend beschloss, Redakteur zu werden. Seine
erste Aufgabe: Hafenpläne mit den Liegeplätzen für
Sportboote zu zeichnen.
Zwei Jahre später schrieb er bereits für die Fachzeitschrift
"Yacht". Und er beschloss, mit Ehefrau Anne (Schwester
des Vierländer Autors, Fotografen und Künstlers
Werner Schröder) die Welt zu umsegeln. "Das hat
dann leider nicht geklappt" bedauert er. Aber vom damaligen
"großen Traum“ habe er ohnehin längst
Abschied genommen. Nachdem er vor zwei Jahren Rentner wurde,
besuchte er die Heilpraktikerschule Hamburg, bestand vor der
Prüfungskommission (aus lauter Amtsärzten). Und
behandelt seither in seiner Praxis für Naturheilkunde
am Kirchwerder Hausdeich (040-73 50 62 36).
Statt fremder Länder will er zukünftig "ein
bisschen Weisheit und Gelassenheit" kennen lernen und
versuchen "die Dinge hinter den Dingen" zu begreifen.
Hans Donat: ."Es gibt so viele Wunder auf der Erde -
wir müssen sie nur sehen wollen“.
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