Leseprobe -> Bootsmotoren
| Leseprobe Bootsmotoren Seite 7 Vorwort Wir stehen vor einer neuen Zeitrechnung: die fossilen Brennstoffe werden noch ca. 20–30 Jahre reichen, nur zu welchem Preis? Bio-Kraftstoffe sind offensichtlich keine nachhaltige Lösung, und verflüssigte Gase stopfen auch nur ein Loch. Endgültig entscheiden müssen wir uns zu einem ganz neuen Kraftstoff, der unsere Mobilität auf den Straßen, Meeren - und nicht nur dort - garantiert. Zurzeit sind Wasserstoff und die Brennstoffzelle das Ziel, an dem man sich in Zukunft orientieren muss. Bis dahin haben wir es mit unseren althergebrachten Verbrennungsmotoren zu tun, die mehr oder weniger verändert und angepasst werden, aber mit größter Wahrscheinlichkeit langfristig zum Sterben verurteilt sind. Wenn es gelingt die Batterie zu einem ökonomischen und ausreichend großem Speicher zu machen, wird der E-Motor der dominante Antrieb werden. Mit diesem Buch gilt es, den Spagat zu schaffen, die Gegenwart und nahe Zukunft harmonisch und ohne Übertreibung darzustellen, denn klar ist: Sie kaufen keinen Motor mehr für die Ewigkeit, sondern für eine überschaubare Zeitspanne. Dennoch glaube ich, dass der Diesel als Bootsmotor, wenn auch mit Veränderungen, vorerst der Motor der Wahl sein sollte. So werden die Technologien der Zukunft in der Einführung kurz umrissen, und im folgenden beschäftigt sich das Buch mit dem Verbrennungsmotor in all seinen Facetten. Einen besonderen Platz wird der Elektromotor mit Batterie als Stromspeicher zwischen emissionsarmer und fossiler Technologie einnehmen, er wird wahrscheinlich ein festes Standbein der nahen Gegenwart und der H2-Zukunft werden. Der erste Schritt mit Litium-Ionen-Batterien ist auf getan, denn das Elektroauto als Motor für die Infrastruktur ist auf dem Weg. Hans Donat
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| Leseprobe Seite 40/41
Einspritzsysteme Bei den Dieselmotoren unterscheidet man (siehe Skizze rechts) ab roter Pfeil, die Motoren mit Reihen-Einspritzpumpe, die eine eigene Nockenwelle und jeder Zylinder sein eigenes Pumpenelement haben, die Verteilerpumpen, die axial bzw. radial arbeiten und den Hochdruck gemeinsam für alle Zylinder aufbauen Zylinder haben. Es folgen die Common-Rail-Motoren, bei denen eine Hochdruckpumpe Kraftstoff in ein Speicherrohr pumpt, von wo er zu den Zylindern geführt wird. Zu guter Letzt folgen das Pumpe-Leitung-Düse-System und schließlich das Pumpe-Düse-System.
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Leseprobe Seite 62 Kühlwasserverschluß Der Frischwasserkreislauf wird mit über 100°C und Überdruck gefahren. Die linke Skizze zeigt, wie die Dichtung des feder-belasteten Verschlussdeckels am Frischwasserausgleichs-behälter durch Überdruck hoch gedrückt wird und das überflüssige Gas bzw. Wasser ausläuft. Die rechte Skizze zeigt den geschlossenen Deckel und das Vakuumventil, das ein Ansaugen von Luft ermöglicht, damit kein Unterdruck entsteht. Der Verschlussdeckel ist eine ziemlich aufwendige Konstruktion. |
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Leseprobe Seite 151 Aktionsradius Aktionsradius – Die Linien (rot und blau) zeigen den Aktionsradius analog zum Drehzahlmesser. So wird's gemacht: Die Werte der Literstrecke werden mit dem Tankinhalt multipliziert und auf den verschiedenen Drehzahlen abgetragen. Auf diese Weise hat man jeweils gleichlaufend mit dem Drehzahlmesser die mögliche Strecke vor Augen. So ein Blatt sollte sich jeder Eigner für sein Boot zeichnen oder die Werte hier eintragen, damit er weiß, wo die Gashebelstellung mit den höchsten bzw. mit den niedrigsten Kosten liegt. Man kann selbstverständlich diese Linien alternativ auch mit Geschwindigkeit zeichnen. |
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